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A-4324 Rechberg, Kinderdorfstraße 9, Tel.: 07264/20199, E-Mail: rechberg@sos-kinderdorf.at

Vision

Perger Wirtschaft baut ein SOS-Kinderdorf

Das gemeinschaftliche Vorhaben der Wirtschaft, ein SOS-Kinderdorf zu bauen, ist in Österreich bislang einzigartig. Jeder konnte sich mit seinen speziellen Fähigkeiten in dieses Projekt einbringen und so ein Stück soziale Verantwortung nachhaltig übernehmen. Das Schlagwort „Corporate Social Responsibility" (CSR) bekam einen konkreten Inhalt.

Die Idee

Im Rahmen der Themenarbeit des Bezirksstellenausschusses (BSA) der Wirtschaftskammer (WK) Perg im Frühjahr 2005 sprachen sich die Funktionäre erstmals dafür aus, ein Sozialprojekt zu initiieren. Die Hochwasser-Katastrophe 2002 hatte zwar bereits gezeigt, wie stark der Zusammenhalt der Unternehmen im Bezirk ist, wenn es darum geht, unkompliziert und rasch zu helfen. Das soziale Image der Betriebe blieb dennoch unzufriedenstellend. Ziel war es, das soziale Engagement hervor zu streichen und ein selbstständiges Profil zu entwickeln.

Eine Kreativrunde später war die Idee zum Bau eines SOS-Kinderdorfes im Bezirk Perg geboren. Ein engagiertes Vorhaben, denn Projektierung, Bau und Ausstattung sollen innerhalb der laufenden Funktionsperiode – also bis Mitte 2008 – abgeschlossen sein.

Nach einigen Gesprächen mit dem Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf Oberösterreich, Dr. Josef Lammer, wurde aufgrund des großen Bedarfes und nach Abklärung der Finanzierbarkeit des wirtschaftlichen Betriebes durch SOS-Kinderdorf Österreich im Herbst 2005 der Startschuss für das Projekt gegeben.

Anfang 2006 wurde der Verein „Wirtschaft für Mühlviertler SOS-Kinderdorf“ gegründet, welchem die Funktionäre des BSA der WK Perg angehören und der für die gesamte Projektabwicklung verantwortlich war.

Sozial engagierte Wirtschaft zeigt Profil

„Die Funktionäre des Bezirksstellenausschusses Perg organisieren die Errichtung. Die Unternehmen stellen auf Basis von Sponsoring Geld oder Sachgüter zur Verfügung und leisten Robotarbeit – ohne Verrechnung. Eine der Stärken unseres Bezirkes ist der Kooperationsgeist und die Kraft unseres Bau- und Baunebengewerbes. Als eine der Leitbranchen der Wirtschaft kommt diesen Unternehmen auch bei diesem Projekt eine tragende Rolle zu. Die ganze Wirtschaft ist zur Mitarbeit und Unterstützung eingeladen und natürlich auch alle konstruktiven Kräfte in der Region. Wir haben positive Zusagen aus allen Bereichen und brauchen eine breite Basis – auch von Dienstleistern wie Steuerberatern, Rechtsanwälten und den Serviceclubs. Keiner, den wir gefragt haben, hat uns bisher abgesagt“, zeigte sich WK-Bezirksobmann Christian Reisinger von der mobilisierenden Kraft des Sozialprojekts von Anfang an überzeugt.

„Das SOS-Kinderdorf in Rechberg ist ein Gemeinschaftsprojekt, das wir alle zusammen zur Umsetzung bringen wollen. Die Perger Wirtschaft leistet hier etwas für in Not geratene Kinder, das meines Wissens bisher in Österreich unerreicht ist.“, unterstrich Dr. Josef Lammer, Projektleiter für Rechberg seitens SOS-Kinderdorf, die Außergewöhnlichkeit des Projekts.

Selbstbewusst und profiliert wie die Idee zum Projekt sollte auch die Umsetzung sein. Das visuelle Erscheinungsbild beispielsweise, wurde gemeinsam mit den Werbeagenturen im Bezirk entwickelt. Unkompliziert, kreativ und kostenlos entwickelten die Werbeagenturen in Kooperation die Wort-Bildmarke und den Slogan für das Projekt: „DAHOAM – Mein Mühlviertler Zuhause“.



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