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A-4324 Rechberg, Kinderdorfstraße 9, Tel.: 07264/20199, E-Mail: rechberg@sos-kinderdorf.at

Standort

Die Bedingungen für die Standortwahl

  • Die Standortgemeinde muss eine gute Anbindung zu allen Infrastrukturen haben.
  • Die Akzeptanz in der Bevölkerung muss gegeben sein.
  • Das Grundstück muss gut im Ort integrierbar sein und darf kaum etwas kosten.
  • Die Gemeinde muss auch von sich aus Leistungen bringen.

Mehrere Gemeinden stellten sich der Herausforderung – am Besten erfüllte die Naturparkgemeinde Rechberg die Anforderungen.

Direkt im Zentrum, trotzdem voll in der Natur

Foto: www.schreyerdavid.com

Nach einer Vorauswahl traf SOS-Kinderdorf die endgültige Entscheidung über den Standort. Diese baut auf nachfolgenden Kriterien auf - Merkmale, die für ein SOS-Kinderdorf maßgeblich sind:

  • Ein für Integration offenes soziales Umfeld: Die Naturparkgemeinde Rechberg ist eine aktive, aufstrebende Gemeinde mit hohem Anteil an jungen Familien, die hierher gezogen sind. Neben Kindergarten und Schule bietet Rechberg auch einen sozial ausgezeichneten Mix aus Alt und Jung.
  • Eine kindgerechte Lage: Die Natur rund um den Ort ist einzigartig. Rechberg bietet Möglichkeiten einer sanften und naturangepassten Freizeitgestaltung. Das SOS-Kinderdorf kann mitten im Ort und dennoch in einer ruhigen Lage errichtet werden. Das 5.500 m² große Grundstück selbst erfüllt alle Standortvoraussetzungen.
  • Wirtschaft, Erreichbarkeit und Kommune: Rechberg unterstützt das Projekt in hohem Maße. Außerdem wird sich die Gemeinde weiterhin sehr positiv entwickeln.

Offenheit, Transparenz und Gemeinsamkeit

Die Naturparkgemeinde Rechberg hat viele kleinere und größere Abenteuer zu bieten: Barfuss durch warme Gras schleichen, an der großen Fichte bis zum Gipfel klettern, leise die Kaulquappen im Tümpel beobachten, mit dem Kindergarten die Tiere im Freilichtmuseum Großdöllnerhof versorgen, im klaren Badesee schwimmen lernen, seltene Fledermäuse rund um den Kirchturm bestaunen, in der sonnigen Freiluftklasse der Volksschule die ersten Buchstaben lernen, … Diese bunten Naturerfahrungen gehören nun für 22 Kinder zum Alltag und sind eine wichtige Basis für die gesunde körperliche, seelische und geistige Entwicklung der Kinder.

Auch im Hinblick auf die Sozialentwicklung und Integration ist Rechberg der ideale Standort. Jugendarbeit wird in der Mühlviertler Gemeinde mit der jüngsten Bevölkerung Österreichs (Durchschnittsalter 33,5 Jahre) groß geschrieben. So sind die Bewohner des SOS-Kinderdorfes in den zahlreichen örtlichen Vereinen aktiv. Auf der anderen Seite wird aber auch im neuen Gemeinschaftshaus Raum für die Rechberger Bevölkerung geschaffen, z.B. für eine Mutter-Kind-Gruppe oder verschiedene Veranstaltungen. Bürgermeister Johann Thauerböck und Dr. Josef Lammer planen außerdem eine Kooperation zwischen den SOS-Kinderdorf-Familien und den Senioren im Betreuten Wohnen. Die soziale Integration ist garantiert, da die sich die Ortsbewohner über ihre neuen Nachbarn freuen.

Was bedeutet das SOS-Kinderdorf für die Gemeinde?

Die positive Einstellung zum Bau des SOS-Kinderdorfes lag sowohl im sozialen Engagement der Bürger und in der intakten Dorfgemeinschaft begründet, als auch im langfristigen Entwicklungskonzept der Gemeinde. Rechberg wies – im Gegensatz zu den meisten anderen Landgemeinden – in den letzten zehn Jahren ein Bevölkerungswachstum auf, welches dem eines Ballungszentrums entspricht. Um diesen Trend positiv zu verstärken, müssen laufend Impulse in der touristischen, wirtschaftlichen und sozialen Weiterentwicklung gesetzt werden. Neben Schaffung von Wohnraum, Errichtung touristischer Anlagen und betreubarem Wohnen, ist auch das SOS-Kinderdorf Teil dieser Aktivitäten. Es sollen neue Arbeitsplätze und ein infrastrukturelles Angebot für alle Einwohner – vom Kleinkind bis zum Senioren – geschaffen werden. „Wir werden sicher alles unternehmen, damit das Leben hier so attraktiv wie möglich ist“, betont Bürgermeister Thauerböck.

Das besondere Engagement für das SOS-Kinderdorf-Projekt zeigt sich unter anderem darin, dass das Grundstück von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde. Um die Gemeinde bei der Finanzierung zu unterstützen, wurde vom Familienbund Rechberg eine Quadratmeterverkaufsaktion gestartet, an der sich ein Großteil der Rechberger Bürger beteiligte. Die Lage dieses Grundstücks war auch ausschlaggebend für das einzigartige Architekturprojekt, welches sich so in die Landschaft einfügt, dass der ursprüngliche Ausblick für die Bevölkerung erhalten bleibt. Auch die Akzeptanz dieses modernen Entwurfs in einer Region, in welcher ein sehr traditioneller Baustil vorherrscht, spiegelt die Begeisterung der Rechberger für das gesamte Projekt wider.



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